Wo sollte man bei der Virtualisierung von Schaltanlagen ansetzen?
Die Antwort muss nicht zwangsläufig bei Schutz und Steuerung liegen.
Die Virtualisierung verspricht eine Reduzierung der dedizierten Hardware, eine Vereinfachung von Wartung und Bereitstellung sowie mehr Flexibilität für Energieversorger beim Betrieb der Schaltanlagenfunktionen. Der Übergang von herkömmlichen Architekturen zu einer vollständig softwaredefinierten Schaltanlage erfolgt jedoch nicht über Nacht.
Es gibt jedoch einen pragmatischen Ansatzpunkt: die Stationsebene.
In diesem gemeinsamen Webinar zeigen Anton Krupskii von Welotec und Stefan Hufnagl von COPA-DATA, wie Energieversorger erste praktische Schritte in Richtung Virtualisierung von Schaltanlagen unternehmen können. Dazu virtualisieren sie etablierte Anwendungen auf Stationsebene, wie HMI- und RTU-Funktionen, mit zenon.
Wir blicken über die einzelnen Anwendungen hinaus und diskutieren das Gesamtbild:
- Wie sich konventionelle, digitale und virtualisierte Schaltanlagen unterscheiden
- Was Virtualisierung von der Stationsebene bis zur Prozessebene bedeutet
- Welche Funktionen auf Stationsebene bereits heute virtualisiert werden können
- Wie zenon virtualisierte HMI-, RTU- und Automatisierungsfunktionen ermöglicht
- Warum die zugrunde liegende Rechenplattform in einer OT-Umgebung mit langem Lebenszyklus eine wichtige Rolle spielt
- Wie Energieversorger Schritt für Schritt von den heutigen Architekturen hin zur softwaredefinierten Schaltanlage gelangen können
Das Ziel ist nicht die Virtualisierung um der Virtualisierung willen. Vielmehr geht es darum, einen praktischen und umsetzbaren Weg zu finden, den Energieversorger bereits heute einschlagen können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Virtualisierung zunehmend kritischer PAC-Funktionen zusätzliche Anforderungen mit sich bringt.
Erfahren Sie gemeinsam mit uns, wie die Stationsebene zum Ausgangspunkt für die Virtualisierung von Umspannwerken werden kann.